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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

geschrieben am 30. März 2010 von IT Support

bpaMit Netzwerkschüler/-innen und einer Begleitung, ging es um 9:00 Uhr morgens von der Koordinierungsstelle des BNA zum Bundespresseamt in die Dorotheenstraße. Dort erwartete uns auch schon Frau Schürmann, Ausbildungsleiterin des Amtes, im Foyer und begrüßte uns freundlich.

Die Informationsveranstaltung sollte mit einen Film über die Ausbildung beginnen, danach konnten Fragen gestellt werden.

Zuerst aber schaute sich Frau Schürmann die Bewerbungsunterlagen der Schüler/-innen an, um zu prüfen, wo sie noch verbessert werden können, und war begeistert: außer der Berufsbezeichnung, war alles so dargestellt wie sie es sich bei einer erfolgreichen Bewerbung vorstellt. Als Berufsbezeichnung stand auf der Bewerbung „Bürokaufmann/-frau“, dies ist aber falsch, da das Bundespresseamt zur/zum „Fachangestellten für Bürokommunikation“ ausbildet. Dies mussten die Schüler/-innen also ändern. Des Weiteren betonte Frau Schürmann, wie wichtig es ist, alle Bewerbungsunterlagen persönlich zu unterschreiben – auch den Lebenslauf – da somit bestätig wird, dass alle Informationen der Wahrheit entsprechen.

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Nun konnte es mit dem Film losgehen. Der Film war etwas ganz besonderes, da er von den Auszubildenden des Bundespresseamtes selber gedreht worden ist: vom Drehbuch bis zur Aufnahme mußten die Azubis alles selber organisieren. Frau Schürmann erklärte, dass die Azubis jedes Jahr solche ein spannendes Projekt durchführen müssen. So lernen sie selbstständiges Denken und Handeln und können gleichzeitig kreativ sein. Die Stimmung des Filmes war sehr positiv, und unseren Schüler/-innen ist gleich aufgefallen, dass die Azubis und Mitarbeiter im Film gut gelaunt und locker auftraten. Außerdem waren die Azubis „modern“ gekleidet. „Ich hätte ja gar nicht gedacht, dass man bei einer Bundesbehörde so herumlaufen darf!“ rief auch gleich eine Netzwerkschülerin aus.

Insgesamt waren die Schüler/-innen überrascht, dass die Atmosphäre nicht so „streng“ war, wie sie es sich vorgestellt haben. „Das geht uns oft so“ erzählte Frau Schürmann. Die Hemmschwelle für Hauptschüler/-innen sich für eine Ausbildung beim Bundespresseamt zu bewerben sei sehr hoch. Frau Schürmann betont außerdem, dass nur so viele Abiturienten und Realschüler/-innen eingestellt werden, weil sich Hauptschüler/-innen gar nicht erst bewerben.

Die Ausbildung beim Bundespresseamt zur/zum Fachangestellten für Bürokommunikation dauert 3 Jahre. Während der Ausbildung müssen die Azubis in die verschiedenen Referate des Amtes (Pflichtstationen sind die Referate Personalwesen, Abrechnung, Beschaffung und Registratur – die restlichen sind frei wählbar). Dort befassen sie sich unter anderem mit folgenden Aufgaben: Termine überprüfen, Organisation von Terminen, Postein- und -ausgang, Recherchen im Internet, Serienbriefe verfassen und versenden, und vieles mehr.

Auch die Zukunftschancen sehen gut aus: wer einen guten Abschluss macht, hat die Chance in eine der 60 Behörden der Bundesregierung in Berlin übernommen zu werden.
Momentan sucht Frau Schürmann 6 Auszubildende. Wer also interessiert ist, sollte seine Bewerbungsunterlagen an folgende Adresse schicken:

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Referat 101 – Personal
11044 Berlin

Was macht das Bundespresseamt eigentlich?

  • Es ist die Informationszentrale der Bundesregierung, d.h. es hat die zwei zentralen Aufgaben Informationen nach innen (an die Regierung) und nach außen (an die Bürger und an die Medien) weiterzugeben.
  • Information nach innen heißt, dass die Mitarbeiter des Amtes die Bundeskanzlerin und die Regierung über die aktuellen Nachrichten im In- und Ausland unterrichten.
  • Information nach außen heißt, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Medien über die politischen Ziele und aktuellen Vorhaben der Bundesregierung zu informieren.