• In der aktuellen Projektphase des Berliner Netzwerks für Ausbildung stehen 1.000 Schülerplätze zur Verfügung
  • Fast 10.000 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn 2004 am Berliner Netzwerk für Ausbildung teilgenommen.
  • Nahezu 3.900 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn durch die Unterstützung des BNA eine Ausbildung begonnen.

Informationsveranstaltung der Berliner Polizei

geschrieben am 23. November 2007 von IT Support

PolizeiWenn ein Polizist ins Haus kommt, verheißt das oft nichts Gutes. Bei Herrn Böttcher ist das anders. Er ist zuständig für die Berufsinformation der Berliner Polizei und stand in dieser Funktion auch in diesem Jahr den Netzwerk-Schülern wieder Rede und Antwort.

Zunächst einmal ging es dabei um die Frage, was man bei der Polizei eigentlich alles werden kann und natürlich auch wie. Ob nun Verkehrspolizistin, Diensthundführer oder Mitglied der Wasserschutzpolizei – das eigentliche Karriereziel der Schülerinnen ist, alle müssen die gleiche Ausbildung durchlaufen und spezialisieren sich dann erst im Laufe ihres Berufslebens.

Die 2½ Jahre dauernde Ausbildung ist daher mit Inhalten prall gefüllt. Angefangen bei der körperlichen Ertüchtigung über Staatskunde bis hin zum Erlernen einzelner Verwaltungsabläufe müssen die Auszubildenden großen Leistungswillen zeigen. Damit möglichst viele diesen Ausbildungsweg überstehen, wird schon beim Auswahlverfahren gründlich gesiebt. Schließlich muss man auch nach einem anstrengenden Schultag noch in der Lage sein, sich auf das Schießtraining zu konzentrieren. Besonders letzteres fesselte die Aufmerksamkeit der Schüler. Ebenso die Frage, was passiere, wenn man etwas aus der Asservatenkammer klaut.

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Mit einer ausgewogenen Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit beantwortete Herr Böttcher all die Fragen der Schülerinnen. Dabei war es ihm ein besonderes Anliegen zu verdeutlichen, dass es bei der Polizei nicht wie in Hollywood zugeht. Zwar gibt es durchaus ungeplante Einsätze, Schichtdienst und Gefahr für das eigene Leben, doch Superhelden werden hier nicht gesucht. Im Gegenteil stehen die Arbeit im Team, Zuverlässigkeit und Routineabläufe im Vordergrund.

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Nach dieser gelungenen Informationsveranstaltung werden mit Sicherheit schon bald die ersten Bewerbungen von Netzwerk-Schülern auf dem Schreibtisch des Polizeipräsidenten von Berlin liegen.