• In der aktuellen Projektphase des Berliner Netzwerks für Ausbildung stehen 1.000 Schülerplätze zur Verfügung
  • Fast 10.000 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn 2004 am Berliner Netzwerk für Ausbildung teilgenommen.
  • Nahezu 3.900 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn durch die Unterstützung des BNA eine Ausbildung begonnen.

Fachverband für Garten- und Landschaftsbau

geschrieben am 16. Februar 2010 von IT Support

Frau Dressler vom Fachverband für Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau, begrüßte unsere Schüler herzlich zur Infoveranstaltung in der Koordinierungsstelle des BERLINER NETZWERK FÜR AUSBILDUNG. Heute soll den anwesenden Schüler/-innen das Berufsbild des Gärtners Fachrichtung Landschaftsbau vorgestellt werden.

Zunächst erklärte uns Frau Dressler, dass momentan die perfekte Zeit ist, um sich für einen Ausbildungsplatz zu Bewerben, da durch den schneereichen und eisigen Winter die meisten Betriebe im „Winterschlaf“ sind und sich voll und ganz auf Bewerbungen konzentrieren können.

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Die dreijährige Ausbildung zum Landschaftsgärtner läuft auf zwei Ebenen ab: Im Betrieb, wo die Auszubildenden die gärtnerische Praxis von der Pike auf lernen, und in der Berufsschule beim theoretischen Unterricht. Der ist aber nicht wie in einer allgemeinen Schule, sondern zugeschnitten auf den Berufsalltag: Dinge, die man hier lernt, können bei der Arbeit auch direkt angewendet werden. Das sind zum Beispiel Pflanzenkunde, Technik oder Mathe, damit man beim Bauen eines Gartens auch den räumlichen Durchblick haben. Mathematisches und technisches Verständnis sind also eine Grundvoraussetzung um einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Das liegt ganz einfach daran, dass Landschaftsgärtner z.B. beim Anlegen und Bau eines Weges, Gefälle berechnen müssen. Zusätzlich müssen sie natürlich auch in der Lage sein, die technischen Zeichnungen des Landschaftsarchitekten zu verstehen und zu befolgen.

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Landschaftsgärtner ist ein sehr vielseitiger und abwechslungsreicher Beruf, in dem man verschiedene Tätigkeiten ausüben kann. So lässt er auch viel Raum für Kreativität, z.B. beim Anlegen von Spielplätzen, Gärten und Freizeitanlagen.

Weitere Tätigkeiten sind: Einrichten von landschaftsgärtnerischen Baustellen, Durchführen von Erdarbeiten sowie Be- und Entwässerungsmaßnahmen, Herstellen von befestigten Flächen, Herstellen von Bauwerken in Außenanlagen und natürlich Arbeiten an und mit der Pflanze.

Nachdem uns Frau Dressler alles um den Beruf Landschaftsgärtner erklärt hat, gab sie den Schüler/-innen den Tipp, sich unbedingt ein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb zu suchen, um zu erfahren, ob einem die Arbeit liegt. Außerdem hat man damit auch die besten Chancen einen Ausbildungsplatz als Landschaftsgärtner zu bekommen, da praktische Erfahrung das A und O für den Beruf sind. Zum Schluss verteilte Frau Dressler Listen mit Ausbildungsbetrieben in Berlin und Brandenburg. Jeder Schüler konnte sich zusätzlich noch Infomaterialien vom Fachverband für Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau mitnehmen.

Danke für die interessante Veranstaltung, Frau Dressler!

Wo kann man später arbeiten?

  • Arbeitsgemeinschaften des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaues (GLS)
  • Betriebe des GLS
  • Forschungsanstalten
  • Garten- und Friedhofsämter
  • Golfplätze und Sportvereine
  • Industrie
  • Ingenieurbüros
  • Landesanstalten
  • Landschaftsarchitekturbüros
  • Lehr- und Versuchsanstalten
  • Ministerien und Behörden
  • Planungsbüros
  • Schulen und Fachhochschulen
  • Siedlungsgesellschaften
  • Straßenbauämter
  • Universitäten
  • Verbände und Organisationen
  • Wasserwirtschaftsämter