• In der aktuellen Projektphase des Berliner Netzwerks für Ausbildung stehen 1.000 Schülerplätze zur Verfügung
  • Fast 10.000 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn 2004 am Berliner Netzwerk für Ausbildung teilgenommen.
  • Nahezu 3.900 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn durch die Unterstützung des BNA eine Ausbildung begonnen.

Das Prinzip Porsche

geschrieben am 12. Dezember 2007 von IT Support

PorschePorsche baut nicht nur Sportwagen, Porsche vermittelt ein ganzes Lebensgefühl. Davon konnten sich am 12. Dezember 2007 einige ausgewählte Netzwerkschüler persönlich im Porschezentrum Berlin überzeugen.

Ermöglicht hat uns das Herr Baehr, Personalleiter und somit auch zuständig für die Auswahl geeigneter Azubis. Und die Meßlatte liegt hoch. Erstaunlicherweise bekommt Porsche weit weniger gute Bewerbungen als vermutet. Das mag vielleicht an einer Hemmschwelle liegen, sich bei einer solch glamourösen Edelmarke zu bewerben. Andererseits wissen viele Schüler nicht, dass es neben dem Wunschberuf Nr. 1 KfZ-Mechatroniker noch andere spannende Berufe in einem Autohaus gibt. Porsche hat zur Zeit Bedarf im Teiledienst. Der Ausbildungsberuf dafür heißt Fachkraft für Lagerlogistik. Die wiederum ist verantwortlich dafür, dass die Mitarbeiter in der Werkstatt immer das richtige Material zur richtigen Zeit zur Verfügung haben. Mit etwa 6000 Teilen ist das Porschezentrum Berlin bestens ausgestattet, so dass auch andere Porsche-Partner auf den Bestand zugreifen.

porsche-1.jpg

Die Chancen für einen Ausbildungsplatz im Bereich Lagerlogistik sind gar nicht mal so schlecht. Natürlich will Porsche die Besten – wer will das nicht! Um zu beweisen, dass sie dazu gehören, unterzogen sich unsere Netzwerker gleich einem schriftlichen Eignungstest, der es in sich hatte. Nach 90 Minuten Gehirnakrobatik folgten weitere Informationen durch einen Auszubildenden und eine Führung durch Werkstatt, Lager und Verkaufsraum durch Herrn Heß, Leiter der Abteilung Teiledienst. So erfuhren die Schüler, dass bei Porsche Motoren noch auseinandergenommen und repariert werden. Bei einem Preis von 20.000 Euro für einen Motor macht das Sinn.

porsche-2.jpg

Fast ehrfurchtsvoll wurden die schicken Autos bestaunt (nicht berührt) und jeder hofft nun auf ein gutes Testergebnis, einen guten Gesamteindruck – auch durch die Bewerbungsmappe – und damit auf den ersehnten Ausbildungsplatz.

porsche-3.jpg

Das Berliner Netzwerk Hauptschulen bedankt sich ganz herzlich für dieses Highlight und drückt allen Bewerbern fest die Daumen.