• In der aktuellen Projektphase des Berliner Netzwerks für Ausbildung stehen 1.000 Schülerplätze zur Verfügung
  • Fast 10.000 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn 2004 am Berliner Netzwerk für Ausbildung teilgenommen.
  • Nahezu 3.900 Schüler/-innen haben seit Projektbeginn durch die Unterstützung des BNA eine Ausbildung begonnen.

Berliner Wasserbetriebe – Eignungstest

geschrieben am 15. Oktober 2009 von IT Support

bwb.jpgPassend zu den Berliner Wasserbetrieben kam das Wasser aus allen Richtungen, als sich die Netzwerker um 7.45 Uhr vor den Türen der BWB Ausbildungsstätte versammelten. Wenn auch in den Ferien und früh am morgen, wirkten alle hellwach, schließlich galt es einen Eignungstest zu absolvieren, der zeigen sollte, ob die Schüler/-innen – und auch einige Lehrer – ausbildungsreif sind.

Punkt 8.00 Uhr wurden wir am Eingang abgeholt und in den Computerraum geführt, in dem die Tests stattfanden. Nachdem sich jeder einen Platz gesichert hat, wurde uns von einer Auszubildenden im 3. Lehrjahr der Ablauf des ca. 2-stündigen Tests erklärt: Der erste Teil fragt das allgemeine Schulwissen ab. Im zweiten Teil wird das technische Verständnis geprüft. Denn egal, ob man sich für einen technischen oder kaufmännischen Beruf bewirbt – ein Minimum an Technikwissen muss heutzutage jeder Bewerber mitbringen, schließlich muss auch die Bürokauffrau mit Computern umgehen können. Der letzte Teil des Eignungstests ist ein Persönlichkeitstest, der die persönliche Ausbildungsreife des Bewerbers messen soll. Herr Kahmann, Leiter der technischen Ausbildung, beurteilte dann Schritt für Schritt den Auswertungsbogen und enthüllte, wie viele Chancen die Bewerber bei einem „richtigen“ Test hätten. Nach dem ersten Teil rauchten nicht nur den Schülern, sondern auch den Lehrern und den Netzwerkmitarbeitern die Köpfe.

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Der zweite und der dritte Teil wurden dann aber auch gut überstanden, und alle waren gespannt, was die Auswertung wohl so bringen würde. Insgesamt, fanden die Schüler/-innen den Test „schwer, aber auch leicht“. Bevor Herr Kahmann mit den Auswertungen loslegte, bedankte er sich erst einmal, dass sich die Schüler/-innen so gut benommen haben. Dies sei er sonst von anderen Schülergruppen außerhalb des Netzwerkes nicht gewohnt, und daran merke er, dass unsere Schüler/-innen auch wirklich „ hier sein wollen“, was die beste Vorraussetzung für die Bewerbung bei den Berliner Wasserbetrieben ist. Die Ergebnisse des Tests wurden mit einem Ampelsystem ausgewertet: grün weist auf eine gute, gelb auf eine mittelmäßige und verbesserungswürdige und rot auf eine inakzeptable Leistung hin.
Zwar gab es auch hin und wieder ein paar rote Werte zu viel, aber insgesamt fielen die Tests doch recht zufriedenstellend aus. Herr Kahmann bot einigen, herausragenden Schülern/innen an, sich zu bewerben und den echten Einstellungstest und Praktikum zu machen.

Tim (16 J.) und Sven (15 J.) haben bei diesem Probetest so gut abgeschnitten, dass sie sich auf jeden Fall bewerben sollen! Sie brauchen den Test dann kein zweites Mal zu absolvieren und können außerdem ein Praktikum bei den Wasserbetrieben machen.

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Ein Schüler konnte freudestrahlend nach Hause gehen, denn er hat den Test so erfolgreich beendet, dass er „grünes Licht“ für eine Bewerbung ohne weiteren Test und Praktikum bekommen hat.