| Wann | Am 12.01.2012 |
| Wo | Infoveranstaltung über die Ausbildung bei IKEA |
| Was | Infoveranstaltung mit anschließender Führung durch das Ikea-Haus Lichtenberg |
| Ausbildungsberufe | Kaufleute im Einzelhandel, Gestalter für visuelles Marketing, Fachkraft Systemgastronomie, Fachkraft für Lagerlogistik (wird nur in Lichtenberg angeboten) |
| Bewerbungsfrist | 30.01.2012 (wird wahrscheinlich verlängert) |
| Bewerbungsverfahren | Bewerbungsunterlagen (Online bevorzugt) – Telefoninterview – Auswahltag (Selbstpräsentation, Gruppenaufgaben, etc.) – ggf. Einzelinterview – Ausbildungsvertrag |
Ikea Lichtenberg am 12.01.2012
IKEA am 14.02.2011
| Wann | Am 14.02.2011 |
| Wo | In der IKEA-Filiale Berlin-Tempelhof |
| Was | Infoveranstaltung über die Ausbildung bei IKEA |
| Ausbildungsberufe | Kaufleute im Einzelhandel, Fachkraft für Systemgastronomie, Gestalter für visuelles Marketing |
| Bewerbungsfrist | ca. April |
| Bewerbungsverfahren | Bewerbungsschreiben (nur ONLINE) – Auswahltag (Selbstpräsentation, kleiner Einstellungstest, Gruppenaufgaben, Vorstellungsgespräch) – Ausbildungsvertrag |
Netzwerktreffen der Schulen und Unternehmen im Sommer 2010
Am 03. Juni 2010, 15 bis 19 Uhr in der Julius-Leber-Schule.
Luftsprünge für ein erfolgreiches Projekt…
… denn es gab mindestens so viele Gründe für uns zu feiern:
- Wir haben fast 1000 Hauptschüler/-innen bei der Aufnahme einer dualen betrieblichen Ausbildung unterstützt.
- Wir arbeiten mit mehr als 700 motivierten jungen Leuten – sie haben meist nicht die besten Zensuren, aber sie wollen eine Ausbildung und später einen Job – also helfen wir ihnen.
- Wir entdecken jeden Tag, dass sie Stärken haben, die durchaus entwicklungsfähig sind.
- Wir freuen uns über aktuell 60 Berliner Unternehmen, die „unsere“ Schüler/-innen praktisch aus der Schule abholen und ihnen einen Ausbildungsplatz geben möchten.
- Wir sind stolz darauf, „unsere“ Schüler/-innen ein Jahr lang ein Stück auf ihrem Weg zu einem realen Berufsziel begleiten zu können.
- Wir genießen die Arbeit in einem Klasse-Team für ein wichtiges Ziel – denn jeder unserer Schüler/-innen hat eine berufliche Chance verdient.
Tolles Fest des BERLINER NETZWERKs FÜR AUSBILDUNG
Schüler/-innen und Partner des Netzwerks präsentierten sich an Marktständen und auf der Bühne
500 Schüler/-innen, 35 Schulen und 15 Unternehmen der Berliner Wirtschaft sowie Vertreter von Arbeitsagenturen, der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (uvb) und der bbw Akademie haben am 03.06.2010 in der Tegeler Julius-Leber-Schule das diesjährige Netzwerktreffen der Schulen und Unternehmen im Sommer 2010 des BERLINER NETZWERKs für AUSBILDUNG gefeiert. Fast 1000 Hauptschüler/-innen haben über das Projekt im Projektzeitraum einen Ausbildungsplatz gefunden. Ca. 300 Unternehmen haben sich vom Potential dieser Schüler/-innen überzeugen lassen und ihnen mit einem Ausbildungsplatz eine echte berufliche Chance gegeben. Das macht Mut für die Zukunft und spricht für das Konzept, die Stärken der Schüler/-innen zu stärken.
Mit vielen Ideen und unglaublichem Engagement haben die Jugendlichen Selbstgemachtes – T-Shirts, CDs, selbstgebaute Regale, Keramik, teilweise exotische Köstlichkeiten – angeboten und ihre Schulen und Projekte vorgestellt. Auf der Bühne wurde in einem über zweistündigem Programm gerappt und gerockt, es traten Hip-Hop-Bands, Drummer, Sambakids und sogar Zirkusartisten auf. Und natürlich wurde am Rande der Bühne oder an den Marktständen auch die Gelegenheit genutzt, gute Kontakte zu pflegen, sich auszutauschen und “zu netzwerken”.
Eine von ihnen ist Julia Haagen, aus der 10. Klasse der Merian-Oberschule. Sie hat nach einem von drei Praktika über das BNA, in ihrem letzten Praktikumsunternehmen, dem Hotel “Winters” am Checkpoint Charly, endlich ein Unternehmen gefunden, in dem sie sich vorstellen konnte, später zu arbeiten – und umgekehrt hat das Unternehmen seinen Auszubildenden gefunden. Ende August startet Julia dort in die Ausbildung zur Hotelfachfrau. “Nur 10 Bewerbungen, und ich hatte den Platz. Ohne Jörg Wolter (vom BNA-Team), weiß ich nicht, ob ich das geschafft hätte.”
Auch Susann Hinz, Ausbilderin bei Ikea in Tempelhof, lobt das BERLINER NETZWERK für AUSBILDUNG. Sie sagt: “Für Ikea ist die Suche nach Auszubildenden als Kaufmann/-frau im Einzelhandel wesentlich effektiver, wenn praktisch nur solche Jugendlichen zu den Betriebsführungen kommen, die sich tatsächlich wünschen, hier auch eine Ausbildung zu beginnen – und das organisiert das BNA für uns.” Anders, als wenn ganze Klassen kommen, aus denen die Hälfte Koch oder Friseurin werden will.
“Das BERLINER NETZWERK für AUSBILDUNG bringt die Unternehmen und Schüler/-innen zusammen.” erklärt Dagmar Bock, Lehrerin für Berufsorientierung an der Oppenheim Schule. Durch die Praktika und vor allem die Probearbeitstage in den Unternehmen hätte schon manche/-r Schüler/-in eine Lehrstelle gefunden. Ihre Schüler/-innen gingen z. B. gern zu Probearbeiten zu Thürmann und Reichelt und könnten dort richtig mitarbeiten. “Das baut auf beiden Seiten Hemmungen ab. Bewerbungstrainings und so etwas haben wir natürlich früher auch schon gemacht, aber Kontakt zu den Unternehmen? Durch die Mitarbeiter vom BNA können wir und die Schüler/-innen uns mit den Ausbildern der Unternehmen austauschen, das ist sehr hilfreich. Bis jetzt haben schon 5 von 20 einen Ausbildungsplatz für den Herbst, das ist ein gutes Ergebnis.”
“Unsere Kids und auch die Unternehmen, die heute ausbilden, brauchen praktisch vertrauenbildende Maßnahmen und das schafft das BERLINER NETZWERK für AUSBILDUNG. Da werden echte Kontakte geknüpft, mit viel persönlichem Engagement. Sie finden Betriebe, die sich auf die Schüler/-innen einlassen. Und wenn es mal Probleme gibt, sind sie durch die guten Kontakte leichter zu klären und können besser abgefedert werden.” erklärt Roger Jungmann, Schulleiter der Julius-Leber-Schule. “Ich wünsche mir eine Ausweitung des Programms auf die 9. Klassen, damit noch deutlich mehr Schüler die Vorteile und Erfahrungen des Netzwerks nutzen können.”
Sylvia Steinke-Reck, Sozialpädagogin von der Merian-Oberschule ist seit einem Jahr für ihre Schüler/-innen mit dem Netzwerk in Kontakt. “Es sind 18 Schüler/-innen und ich sehe, dass es ihnen gut tut. Sie werden selbstbewusster in Bezug auf Ihre Stärken, sie lernen im Kontakt mit den Coaches und den Unternehmen, nicht nur ihre Schwächen zu sehen. Das finde ich wichtig.” Sie berichtet von einem Elternabend vor vier Wochen in einer 9. Klasse. Hier hat ein Coach vom BNA-Team das Netzwerk und seine Arbeit vorgestellt. Gleich nach der Diskussion haben sich 8 Jugendliche aus dieser Klasse für das kommende Schuljahr im Netzwerk angemeldet. Sie werden sicherlich im kommenden Jahr beim Netzwerktreffen 2011 dabei sein.
Vielleicht treffen wir dann auch Melda, Marius, Kerim, Dilara, Cansel, Nergiz und Ayliz von der Schüler-Band “Eso” von der Ernst-Schering-Oberschule wieder beim Netzwerktreffen. Sie besuchen zurzeit die Klassen 7, 8 und 9 und sind noch keine “Netzwerkschüler/-innen”. Sie wurden dieses Mal von Freunden eingeladen und haben sich immerhin zu drei Auftritten überreden lassen. Sie fanden die Atmosphäre und die Momente auf der Bühne “absolut cool”. Konkrete Berufswünsche haben sie noch nicht oder, sie wollten sie nicht verraten. Sie haben wohl ein Bisschen was über das Netzwerk erfahren und wollen vielleicht darüber nachdenken, ob das im nächsten oder übernächsten Jahr etwas für sie sein könnte.
Die Leiterin der Koordinierungsstelle des BERLINER NETZWERKs für AUSBILDUNG freut sich über das seit Projektstart 2004 wachsende Interesse von Jugendlichen. Sie leitet das inzwischen bundesweit erfolgreichste Netzwerk dieser Art. Sie und ihr Team werden voraussichtlich auch im kommenden Projektjahr etwas mehr als 700 Schüler/-innen der neuen Sekundarschulen auf die Berufe orientieren, in denen die Berliner Wirtschaft so dringend Nachwuchsfachkräfte braucht.
Das Team des Berliner Netzwerks und die Geschäftsführung der bbw Akademie (als Träger des Netzwerks) danken auf diesem Wege der Julius-Leber-Schule dafür, Schulhof und Schule für das Fest zur Verfügung gestellt zu haben und natürlich auch allen anderen beteiligten Schulen und den vielen Schüler/-innen für ihre tollen Ideen an den Marktständen, die vielen ess- und trinkbaren Köstlichkeiten und das abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Sie danken auch allen Helfern und Förderern, die das Fest ermöglicht haben.
Als Dank, dass das Netzwerktreffen im Sommer 2010 in der Julius-Leber-Schule stattfinden durfte, überreichte Hussein Chemini von der Greenwich-Schule ein von ihm, während des Treffens hergestelltes, Graffiti-Kunstwerk an Herrn Jungmann, den Schulleiter der Julius-Leber-Schule.
Dankeschön für die großartige Unterstützung
Besonderer Dank geht an alle Partner-Unternehmen, die teilweise schon seit Jahren im Netzwerk aktiv sind, vor allem an die 15 Berliner Unternehmen, die das Netzwerktreffen im Sommer 2010 mit viel Engagement mitgestaltet haben.
Besonderen Dank an die Firma Thürmann für die leckeren Brötchen und Petit Fours, an IKEA für all die tollen Geschenke, an die Berliner Wasserbetriebe für die Go-Kart-Bahn, an die Fachgemeinschaft für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau für die hübsche Tischdekoration und an die Deutschen Telekom für die Schlüsselbänder!
Das Netzwerktreffen der Schulen und Unternehmen im Sommer 2010 wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert
Dankeschön für das umwerfende Bühnenprogramm
Zu folgenden Acts sagen wir DANKE für ein buntes und fantastisches Bühnenprogramm:
- Sambakids – Samba Percussion aus der Merian-Schule
- Zirkus aus der Nikolaus-August-Otto-Schule
- Percussion aus der Gottlieb-Daimler-Oberschule
- Band & Gesang aus der Kurt-Löwenstein-Schule
- Klavier & Gesang aus der Dag-Hammerskjöld-Oberschule
- Gesang aus der Dag-Hammerskjöld-Oberschule
- Bandeau-Trommel-Gruppe aus der Kurt-Schwitters-Oberschule
- Band mit Percussion, Keyboard, E-Gitarre & Gesang aus der Hans-Bredow-Schule
- Hip Hop aus der Heinz-Brandt-Schule
- ESO – Band aus der Ernst-Schering-Oberschule
- Band aus der Johann-Thienemann-Schule
- Percussion aus der Merian-Schule
- Band aus der Oppenheim-Oberschule
Bei der Band aus der Ferdinand-Freilingrath-Schule wollen wir uns entschuldigen, da diese leider überhaupt nicht auftreten konnte, nachdem sich Nachbarn beschwert haben. Davon waren auch andere Beiträge betroffen, die noch ein zweites oder drittes Mal auftreten wollten. Auch an diese Künstler eine herzliche Entschuldigung. Wir sind uns sicher: Wir haben dadurch einige tolle Auftritte verpasst!
Das vollständige Heft kann hier heruntergeladen werden.
Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union, der Senatsverwaltung für Bildung Wissenschaft und Forschung und den Agenturen für Arbeit Berlin Nord, Süd und Mitte:




IKEA Infoveranstaltung
Frierend trafen die interessierten Netzwerkschüler/-innen am Treffpunkt vor dem Haupteingang der IKEA-Filiale in Tempelhof ein. Bald darauf jedoch war alle Kälte vergessen, denn wir konnten es uns in einem Seminarraum gemütlich machen und wurden mit Keksen und Getränken versorgt. Frau Kindel, die Ausbildungsleiterin und der Handelsfachwirt-Azubi Eric informierten die Gruppe über alle wichtigen Details, die man wissen sollte, wenn man sich für eine Ausbildung bei IKEA interessiert.
1943 gründete Ingvar Kamprad in dem kleinen Dorf Agunnaryd in Schweden die erste IKEA Filiale. Der Name IKEA setzt sich aus den Initialen seines Vor- und Nachnamens, dem elterlichen Bauerhof Elmtaryd und des Ortes Agunnaryd zusammen. Bis heute gibt es IKEA-Filialen in 39 Ländern. Die erste Filiale in Deutschland wurde 1974 in München eröffnet. Die Produkte, die bei IKEA verkauft werden, werden alle in Schweden designt und weltweit hergestellt. In Deutschland zum Beispiel werden die PAX-Schränke und MALM-Betten gebaut. In Deutschland gibt es 45 IKEA-Filialen, das heißt 45 Möglichkeiten, sich in dieser Firma zu bewerben.
Das Unternehmen ist familiär geprägt und darauf ausgerichtet, dass die Kunden sich wohl fühlen. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass sich die Kunden selbst weiterhelfen. Es gibt Kassen, die ohne Verkäufer/-in auskommen, man kann sich die Waren selbst aus dem Lager besorgen und mit Computern vor Ort selbst die Küche oder den Büro-Arbeitsplatz planen. Dass das Unternehmen und natürlich die Kunden nicht ohne fähiges Personal auskommen, steht außer Frage. Auch hier werden immer wieder fähige Nachwuchskräfte benötigt. So bietet IKEA folgenden Ausbildungsberufe an, bei denen sich auch Schüler/-innen mit einem erweiterten Hauptschulabschluss bewerben können: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Gestalter/-in für visuelles Marketing und Fachkraft für Systemgastronomie. Frau Kindel informierte hierzu, dass auch Schüler/-innen mit nicht so guten Noten gute Chancen haben angenommen zu werden, wenn sie mit ihrem Bewerbungsanschreiben überzeugen. Darin soll deutlich dargestellt werden, warum man sich gerade für IKEA bewirbt. Persönliche Kompetenzen wie Engagement, Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Pünktlichkeit sollten Thema im Anschreiben sein.

Man kann sich per Post oder über die Webseite von IKEA bewerben, wobei sich Frau Kindel mehr über die Bewerbung per Internet freut. Egal, in welcher Form die Bewerbung abgeschickt wird, es sollte bis zum 31.12.2009 geschehen sein, denn dann ist Bewerbungsschluss. Hat man die erste Hürde bestanden und die Bewerbung ist gut angekommen, wird zum Assessment-Center eingeladen. Ist auch das wieder erfolgreich absolviert worden, wird der/ die Bewerber/-in zu einem Schnuppertag eingeladen und kann beweisen, dass die Tätigkeiten des Berufes und das Arbeiten bei IKEA auch zu ihm/ihr passen. Wer dann einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat und bei IKEA anfängt zu arbeiten, ist die ersten 2 Wochen in allen Abteilungen des Hauses tätig und wird dann je nach Eignung einer bestimmten Abteilung zugewiesen.
Bei IKEA zu arbeiten bedeutet auch, offen zu sein für Ortswechsel. Es wird gerne gesehen, wenn die Mitarbeiter auch bereit sind, in anderen Städten zu arbeiten. Dafür gibt es extra Firmenwohnungen.
Bei einem Rundgang durchs ganze Haus konnten wir den Weihnachtsmarkt bestaunen. Dies ist ein Projekt, das die Azubis des 2. Lehrjahres allein geplant, vor den Chefs verteidigt und organisiert haben. Sie bestellen selbstständig die Waren dafür und halten den Stand sauber und immer gut gefüllt mit Weihnachtsartikeln, die die Kunden dann kaufen können. Mit solch einem Projekt soll die Zusammenarbeit der Azubis verschiedener Berufsgruppen und deren Verantwortung gefördert werden. Nach solch einem Projekt sind alle Beteiligten fit im Planen und im Teamwork.
Daten und Fakten
- IKEA beschäftigt weltweit über 123.000 Mitarbeiter in 39 Ländern (13.981 in Deutschland)
- Das erste IKEA-Haus in Deutschland wurde 1974 in München eröffnet
- Mittlerweile gibt es 45 Filialen deutschlandweit
- In Berlin gibt es drei Filialen – eine vierte wird im Winter 2010 an der Landsberger Allee eröffnet
- Die Systemgastronomie von Ikea zählt zu den zehn größten Ketten neben McDonalds, Burger King und anderen



23. Januar 2012


