Maximilian Schmitz
(7. Projektphase 2010/2011, Ausbildungsplatz als Koch bei Lutter & Wegner)
- 17 Jahre alt, Heinz-Brandt-Schule
- Berufswunsch: Koch
“Ich war ungefähr fünf Mal bei Frau Holz (BNA-Coach) und dann hatte ich auch schon meinen Ausbildungsplatz!”
“Zu Lutter&Wegner bin ich gekommen, weil ich zwei Mal Probearbeiten war, und dann gesagt habe, dass es mir gut gefällt. Und da hat der Chef gesagt, dass ich meine Ausbildung machen darf.”
“Ich würde anderen Schülern auf jeden Fall empfehlen ins BNA zu gehen, wenn man schon weiß, was man will oder auch, wenn man noch unentschieden ist. Die Tipps dort helfen auf jeden Fall.”
Nermin Alpat
(7. Projektphase 2010/2011, Ausbildungsplatz als Zahmedizinische Fachangestellte bei Zahnarzt Dr. Duran Korkmaz)
- 17 Jahre alt, Hermann-von-Helmholtz-Schule
- Berufswunsch: medizinische oder zahnmedizinische Fachangestellte
“Ich habe viel Gutes über das BNA und Herr Wolter (BNA-Coach) von Freunden in der Schule gehört. Die meinten, dass es toll ist und sie unterstützt worden sind und dadurch einen Ausbildungsplatz bekommen haben. Da dachte ich mir, dass ich auch beim BNA sein will.”
“Ich habe (während meiner Zeit im BNA) viel gelernt: z.B. wie man sich im Vorstellungsgespräch präsentiert, wie man Bewerbungen schreibt. Außerdem habe ich die Unterstützung bekommen, welche Alternativen es für Schulen gibt. Ich bin auf jeden Fall durch das BNA motiviert worden! Das BNA hat mich reifer gemacht!”
“Besonders gut gefällt mir am BNA, dass hier alles so ordentlich und schön und schick aussieht. Wenn man reinkommt sitzen überall in den Büros so intelligente Menschen.”
Miriam Dost
(6. Projektphase 2009/2010, Ausbildungsplatz als Konditorin bei der Thürmann GmbH)
- 16 Jahre alt, Paul-Löbe-Schule
- Vor einem Jahr aus Madagaskar nach Berlin gekommen.
- Berufswunsch: Bäckerin, Konditorin, Fleischerin
„Ich bin nach Deutschland gekommen mit dem Ziel entweder Bäckerin, Konditorin oder Fleischerin zu werden, nichts anderes. Ich liebe deutsches Brot und deutsches Essen und ich möchte eine eigene Bäckerei in Madagaskar eröffnen – weil es das dort noch nicht gibt. Ich will allen Madagassen zeigen, was deutsche Spezialitäten sind und was ich gelernt habe.“
„Ich bedanke mich sehr bei Frau Strathus und auch allen anderen vom Netzwerk. Ich habe das noch nie erlebt – in Madagaskar gibt es so was nicht – das ist eine tolle Chance.“
„Wenn ich zu einem Betrieb komme und sage, dass ich vom Berliner Netzwerk für Ausbildung bin, dann bin ich stolz!“
„Die Coaches geben sich richtig Mühe mit den Schülern: man kann denen vertrauen und man muss keine Angst haben. Und sie unterstützen einen immer. Die machen alles, damit man einen Ausbildungsplatz bekommt. Wenn man dann keinen kriegt, ist man selber schuld, dann hat man wohl nicht genug gearbeitet!“
Michelle Paape
(6. Projektphase 2009/2010, Ausbildungsplatz als Zerspanungsmechanikerin bei AEG SIGNUM)
- 16 Jahre alt, Hermann-von-Helmholtz-Schule (Gesamtschule)
- 1. Berufswunsch: Zerspanungsmechanikerin; 2. Berufswunsch: Industriemechanikerin
„Ich bin die Einzige in meiner Familie, die eine Ausbildung macht, und da bin ich auch stolz drauf!“
„Als ich 14 war, wollte ich Modedesignerin werden. Heute möchte ich meine Ausbildung erfolgreich in 3 Jahren abschließen, von einer Firma übernommen werden und dann Fachabi machen.“
„Durch das BNA habe ich viel Unterstützung in punkto Bewerbungen bekommen. Ohne das Netzwerk hätte ich mich nicht so reingehängt, weil ich schon faul im Bewerben war. Immer, wenn ich Fragen hatte, habe ich eine gute Antwort bekommen, die mir weitergeholfen hat.“
Marc und Marcus Awisizus
(6. Projektphase 2009/2010, Marc: Ausbildungsplatz als Kaufmann im Einzelhandel bei der Bio Company und Marcus: Ausbildungsplatz als Anlagenmechaniker bei der SWTec Sanitär- und Wärmetechnik GmbH)
- 16 Jahre alt, Alexander-Puschkin-Schule in Lichtenberg
- Marcs erster Berufswunsch: Kaufmann im Einzelhandel / alternativ Tischler
- Marcus’ erster Berufswunsch: Industriemechaniker / alternativ Tischler
Marcus: „Bei den Infoveranstaltungen in den Unternehmen können wir gleich sehen, wie die Ausbildung dort läuft. Wie z.B. die Veranstaltung bei den Berliner Wasserbetrieben, die war gut – da haben wir einen Einstellungstest gemacht. Das Gespräch mit Herrn Kahmann (Ausbildungsleiter BWB) war auch super, weil es eine entspannte Atmosphäre war. Das hat mir die Angst vor Unternehmen genommen. Außerdem haben wir bei der Auswertung des Einstellungstests herausgefunden, dass ich im technisch-handwerklichen Bereich gut bin. Eigentlich hatte ich mich ja sogar als Koch beworben, aber durch Herrn Kahmann, bewerbe ich mich jetzt auch um eine Ausbildung als Industriemechaniker.“
Marc: „Ich hatte schon drei Vorstellungsgespräche, 2 Eignungstests… das Netzwerk hat mich gut vorbereitet, Frau Siakir-Oglu (Coach des BNAs) hat mir Tipps gegeben, wie ich mich im Vorstellungsgespräch zu verhalten habe.“
Cansu Keskin
(6. 2009/2010, Ausbildungsplatz als Restaurantfachfrau in der Trattoria al Giardinetto)
- 16 Jahre alt, Carlo-Schmid-Oberschule in Spandau (Gesamtschule)
- Berufswunsch: Kauffrau für Dialogmarketing
„Ich dachte immer mein Schulabschluss ist zu schlecht für die interessanten Berufe, aber dadurch, dass ich zum Netzwerk gekommen bin, und mir Frau Kuschmann (Coach des BNAs) gezeigt hat, was ich alles für Möglichkeiten mit meinem Schulabschluss habe, bin ich wieder motiviert! Ich wusste das alles gar nicht!“
„Wir haben viele Bewerbungen geschrieben und auch schon ein paar Absagen bekommen. Aber ich gebe nicht auf!“
„Ich bin dahin (anderer Träger der Berufsorientierung) gegangen, weil ich dachte, dass die mir auf dem Berufsweg helfen. Und das ist ja nicht nur einen Ausbildungsplatz suchen, sondern auch motivieren und bei dem Bewerbungsschreiben helfen. Ich wusste ja noch nicht einmal wie eine Bewerbungsmappe aussieht – mit Deckblatt und Anschreiben. Und die haben mir einfach nur 3 Stellen ausgedruckt und gemeint: ‚Wir haben nicht viel Hoffnung, dass das was wird, weil Du Hauptschülerin bist!’ “
„Durch die Infoveranstaltung bei der Deutsche Telekom habe ich wieder Hoffnung bekommen. Da kann man ja während der Ausbildung den MSA und sogar Abi machen, und ich wollte doch schon immer was Höheres machen.“
Kooperationspartner des Netzwerks
Miriam Pech (Schulleiterin der Heinz-Brandt-Schule, seit Beginn im Netzwerk)
„Die Zusammenarbeit mit dem BNA verläuft seit Beginn absolut positiv und professionell. Der Nutzen für die Schüler/-innen zeigt sich in der jährlich steigenden Vermittlungsquote in duale betriebliche Ausbildung: in der letzten Projektphase 2008/2009 konnten 60% der teilnehmenden Heinz-Brandt-Schüler/-innen vermittelt werden. Die Schüler/-innen fühlen sich gut betreut und vorbereitet. Besonders wichtig an der guten Zusammenarbeit sind das große Know-how und Engagement der Mitarbeiter und die hervorragenden Kontakte zu Ausbildungsbetrieben und Wirtschaftsunternehmen. Bitte bleiben Sie uns immer erhalten – auch als Sekundarschule!“
Roger Jungmann (Schulleiter der Julius-Leber-Schule, seit 2006 im Netzwerk)
„Das Netzwerk zeichnet sich für uns durch, klare Kontaktschienen, gutes Projektmanagement, stets bekannte Ansprechpartner und damit hohe Verlässlichkeit aus. Außerdem erhalten die Schüler/-innen eine gezielte, passgenaue und deswegen nachhaltige Unterstützung bei ihrer Suche nach einem für sie geeigneten Ausbildungsplatz. Das Netzwerk sollte weiterhin gefördert werden, weil es die beste, uns bisher bekannte, Form der Unterstützung für unsere Schülerschaft darstellt. Für die Zukunft der Zusammenarbeit würden wir uns einen früheren Projektstart schon ab der 9. Klasse wünschen.“
Olaf Garcke (Schulleiter Johann-Thienemann-Oberschule, seit Beginn im Netzwerk)
„Das Besondere am Netzwerk ist die intensive Betreuung der Schüler und der Aufbau persönlicher Beziehungen. Eine Schülerin war so begeistert von der Arbeit im Netzwerk, dass sie das Projekt an Elternabenden für die folgende Generation vorgestellt hat.“
Christian Techel (AG-Lehrer an der Julius-Leber-Schule)
„Wir sind, gemeinsam mit dem Netzwerk dabei zu zeigen, dass viele unserer Schüler (Anm. d. Red.: Hauptschüler) ihre Qualitäten besitzen.
Ein besonderes Erlebnis mit einem Netzwerkschüler war, als dieser schnell einen Ausbildungsplatz fand, und trotzdem weiterhin zum Netzwerk ging, da er merkte, dass er immer sicherer in seinem Auftreten wurde.“
Birgit Becker (zuständig für Aus- und Weiterbildung bei der Kaiser’s Tengelmann AG, seit 2005 im Netzwerk)
„Wir arbeiten mit dem Netzwerk, um geeignete Auszubildende für unser Unternehmen zu erhalten. Dadurch haben wir zum Teil gute Bewerber und Praktikanten erhalten. “
Kerstin Persch und Serkan Saral (Ausbildungsleiter der Thürmann GmbH, seit Beginn im Netzwerk)
„Wir konnten durch die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk mehr Auszubildende einstellen, als auf normalem Wege möglich gewesen wäre. Außerdem haben wir eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis, da unsere k.o.-Kriterien schon im Vorfeld berücksichtigt wurden.“
Peter Handschuck (Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung)
„Obwohl zu erwarten ist, dass die Unterstützung der Wirtschaft im Rahmen des Dualen Lernens die berufliche Orientierung der Schüler/innen verbessern und das Erreichen der Ausbildungsreife aller Schulabgänger/innern fördern wird, gehe ich davon aus, dass viele Jugendliche beim Übergang in betriebliche Ausbildung weiterhin begleitet und unterstützt werden müssen. Dazu kann das BNA erfolgreich beitragen.“
Britta Zander (Bereichsleiterin Agentur für Arbeit Nord)
„Die Zusammenarbeit mit dem BNA ist sehr konstruktiv und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.“
