Knorr Bremse GmbH

knorrAm 16. November 2009 öffneten sich die Tore bei der Knorr Bremse GmbH, um im Rahmen einer Infoveranstaltung unsere Netzwerkschüler/-innen über ihre Ausbildungschancen in der Firma zu informieren. Herr Graubaum, der Ausbildungsleiter, begrüßte unsere Gruppe pünktlich um 10Uhr vor dem Ausbildungsgebäude. Im Computerkabinett gab er zunächst Auskunft über Knorr Bremse und zeigte einen eindrucksvollen Film zur Geschichte und Entwicklung des Unternehmens. Der Standort in Berlin hat sich auf die Herstellung und Wartung ausschließlich von Komponenten für Schienenbremssysteme spezialisiert und beschäftigt zurzeit über 400 Mitarbeiter. Herr Graubaum informierte uns über die Chancen und Vorraussetzungen für eine Ausbildung bei Knorr Bremse in Berlin. Für die Berufe Zerspanungsmechaniker/-in und Industriemechaniker/-in werden ein guter Hauptschulabschluss und gute Noten (nicht schlechter als 3) in den Fächern Mathematik und Physik erwartet. Sollten Zensuren nicht stimmen oder zufällig mal ein Ausrutscher passiert sein, ist dies in der Bewerbung zu begründen. Für die Ausbildung zum/ zur Mechatroniker/ -in sollte ein guter Realschulabschluss oder ein Abitur vorhanden sein. Es ist sehr wichtig, sich über einen Beruf gut zu informieren und zu überlegen, ob er den eigenen Interessen entspricht, bevor man sich dafür bewirbt, so Herr Graubaum.

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Zwar arbeitet heute kaum noch jemand sein Leben lang in ein und demselben Beruf, aber mit der Ausbildung schafft man sich eine wichtige Grundlage für die nächsten Jahre. Wer mit seiner Bewerbung positiven Eindruck bei Knorr Bremse hinterlassen hat, wird zu einem 1 ½ stündigen Eignungstest eingeladen. Ist dieser bestanden, folgt das Einstellungsgespräch. Hier werden keine Gruppenübungen gemacht, sondern Herr Graubaum möchte sich einen persönlichen Eindruck verschaffen, ob der Bewerber/ die Bewerberin zum Unternehmen bzw. ins Team passt. Hier geht es um Themen wie Freizeitgestaltung und Gründe der Berufswahl. Läuft auch dieses Gespräch optimal, sollte der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages nichts mehr im Wege stehen.

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Damit unsere Schüler/-innen einen Einblick in diese Berufe bekommen, beauftragte Herr Graubaum zwei Azubis aus dem 3.Ausbildungsjahr, uns durch die Werkshallen zu führen. Wer bei Knorr Bremse
eine Ausbildung zum/zur Zerspanungsmechaniker/-in oder zum/zur Industriemechaniker/-in macht, ist die ersten 2 ½ Jahre in der Ausbildungswerkstatt und danach in der Produktion tätig. Als
Zerspanungsmechaniker/-in bearbeitet man anhand von Bauzeichnungen Rohteile durch Drehen oder Fräsen und bedient die computergesteuerten Maschinen bzw. richtet sie ein. Als Industriemechaniker/-in montiert man diese Einzelteile und setzt so die Bauteile für die Schienenbremssysteme zusammen. Anschließend prüfen sie mit verschiedenen Verfahren (z.B. Druckluft) die Funktionsfähigkeit. Außerdem warten sie Bremssysteme, die sich bereits in Benutzung befinden.Im ersten Lehrjahr bearbeiten die Auszubildenden die Rohteile hauptsächlich mit der Hand. Ziel hierbei ist es, sein handwerkliches Geschick zu üben, Genauigkeit beim Arbeiten zu erlernen und die verschiedenen Materialien unterscheiden zu können. Wenn es dann nämlich an die Herstellung echter Kundenaufträge geht, muss die Brauchbarkeit stimmen und es darf kein Ausschuss entstehen. Schließlich entscheidet die Qualität der Bremsen über Menschleben. Ab dem zweiten Lehrjahr lernen die Auszubildenden die computergesteuerten Maschinen zu bedienen.

Wir bedanken uns bei Herrn Graubaum und den beiden Azubis für diese interessante Veranstaltung!

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Nach der 3 ½ jährigen soliden Ausbildung besteht hochprozentig die Chance, weiterhin bei Knorr Bremse arbeiten zu können. Dabei haben die Arbeiter/-innen auch die Möglichkeit, die Standorte anderer Länder kennenzulernen und dort zu arbeiten.

16. November 2009

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