Hotel Albrechtshof

albrechtshofHeute waren wir zu Gast im Hotel Albrechtshof – ein Unternehmen der Berliner Stadtmission! Grund unseres Besuches war, dass am heutigen Tag die „Azubi-Tage“ im Bereich Restaurant und Küche stattfinden. Unsere Netzwerkschüler erhielten in diesem Rahmen die Möglichkeit, sich einen Überblick über die unterschiedlichen Ausbildungsberufe im Bereich der Gastronomie zu verschaffen. In folgenden Berufen kann man eine Ausbildung machen:

  • Restaurantfachmann/-frau
  • Hotelfachmann/-frau
  • Hotelkaufmann/-frau
  • Koch/Köchin
  • Hauswirtschafter/-in

Wir wurden von Frau Klinkemüller sehr nett empfangen und begannen auch gleich mit der Führung durch das Hotel. Erster Anlaufpunkt war eine kleine Hauskapelle. Da es sich um ein christlich geführtes Hotel handelt, bietet es für die Gäste eine Besonderheit. Danach konnten wir den wichtigsten Bereich kennenlernen, die Hotelrezeption. Hier werden die Gäste begrüßt und verabschiedet. Wer in diesem Beruf eine Ausbildung anstrebt, sollte verantwortungsbewusst und kontaktfreudig sein. Weiter geht’s in die 2. Etage, um uns die bereits wieder hergestellten Zimmer für die Gäste anzuschauen. Wer sich in diesem Bereich für eine Ausbildung interessiert, kann den Beruf des/der Hauswirtschafters/-in erlernen. Dieser Beruf verlangt den Einsatz von körperlicher Arbeit und die Einhaltung bestimmter Zeitvorgaben. Jetzt werfen wir einen Blick in den historischen Bankettsaal, wo bereits die Tische für eine Abendveranstaltung eingedeckt waren. Hier ist der Beruf des/r Restaurantfachmann/-frau gefragt. Da müssen bestimmte Regeln beim Eindecken beachtet werden. Wer sich für diesen Beruf entschieden hat, sollte kontaktfreudig und Interesse am Umgang mit Menschen unterschiedlichster Kulturen haben und sich nicht scheuen seine Fremdsprachenkenntnisse einzusetzen.

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Weiter geht es, jetzt ist die Küche unser Anlaufpunkt. Kühlräume, Herde, Kochtöpfe und auch das Personal finden wir. Heute ist ein Auszubildender der Chef in der Küche. Hier ist es ganz wichtig, dass man teamfähig ist. Mehrere Köche sorgen hier für das leibliche Wohl der Gäste.

Wer sich für die Ausbildung als Koch bewirbt, muss sich einem Einstellungstest unterziehen. Das Vorstellungsgespräch beinhaltet auch küchenspezifische Fragen. Also vorbereiten sollten sich die Schüler alle auf einen Einstellungstest, wo natürlich auch Allgemeinbildung gefragt ist… Gleich ist unsere Besichtigung zu Ende. Den Abschluss bildet ein Blick von der Dachterrasse, wo man zum Beispiel auch Silvester einen zauberhaften Blick über Berlin hat.

Anschließend konnten die Schüler/-innen in einem kleinem Forum Fragen stellen, die von den Auszubildenden sehr Praxis verbunden beantwortet wurden.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter des Hauses, die uns die Möglichkeit gegeben haben, diese kleine Reise durch die Berufswelt der Gastronomie zu machen. Einige Schüler/-innen ließen sogar ihre Bewerbungsmappen da. Wir sind gespannt, ob sich einer unserer Schüler/-innen den Weg für einen Ausbildungsplatz erkämpft.

Albrechtshof

  • 3 Sterne Superior Hotel
  • 98 Zimmer
  • Konferenzräume für max. 80 Personen
  • historischer Bankettsaal
  • A-la-carte-Restaurant „Alvis“
  • gemütliche Weinstube und Bar
  • begrünter stilvoller Hofgarten
  • Hauskapelle
  • Catering Service
24. März 2010

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Knobelsdorff Schule

knobelsdorffDas OSZ Knobelsdorff, das einzige Oberstufenzentrum welches sowohl als Schule als auch als Firma tätig ist, veranstaltete am 23.03.2010 für unsere interessierten Netzwerkschüler eine Infoveranstaltung. Herr Ott, der Abteilungsleiter der Berufschule für Bauhandwerker stand der Gruppe mit vielen interessanten Informationen und einem Rundgang durch die Ausbildungshallen zur Verfügung. Zunächst mussten alle Schüler in einer kurzen Vorstellungsrunde erklären, warum sie an der Veranstaltung teilnehmen. Ganz klar, sie interessierten sich für das Ausbildungsangebot in einem der 7 Bauberufe: Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Zimmerer/Zimmerin, Tischler/in, Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Konstruktionsmechaniker/in und Elektroniker/in der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik.

Der große Favorit war die Ausbildung zum Tischler. Wie groß die Chancen sind, einen der begehrten Plätze zu bekommen, was die Voraussetzungen dafür sind und welche weiteren Bildungsangebote überhaupt am OSZ Knobelsdorff vorhanden sind, erklärte Herr Ott im Anschluss. Die Knobelsdorffschule lässt sich in drei Abteilungen einteilen:

  • Abteilung drei befasst sich mit der Berufsvorbereitung und Weiterqualifizierung.
  • Abteilung zwei ist der schulische Teil für alle, die eine Ausbildung in einem der Berufe macht.
  • Abteilung eins ist die Berufsfachschule für Bauhandwerker/innen.

Die Abteilung eins war für den Rest der Veranstaltung auch Thema Nummer eins. Die Besonderheit der Berufsfachschule liegt in ihrer Funktion als Ausbildungsbetrieb. Hier werden die Azubis zwar an einem OZS ausgebildet, bekommen aber trotzdem ganz normale Ausbildungsverträge inklusive Lehrlingsgehalt und allem Drum und Dran wie in einer Firma.

Das Geld um die Azubis zu bezahlen, kommt von Bauaufträgen staatlicher Einrichtungen und gemeinnütziger Vereinen. Es werden also hauptsächlich Schulen, Kindergärten, Museumsbauten und andere öffentliche Anlagen gebaut.

knobelsdorff-1

Wer sich beworben hat und zum Einstellungstest eingeladen wird, muss erst einmal eine schriftliche Prüfung bestehen. Diese wird sofort ausgewertet und dann gibt es für den gleichen Tag Termine, für den mündlichen Teil der Prüfung. Die 24 Bewerber, die die meisten Punkte haben, werden dann für die Ausbildung ausgewählt und zum Unterschreiben der Verträge eingeladen. Wer nicht unterschreibt, fällt raus und die anderen auf den Listen rücken nach. Im ersten Lehrjahr bleiben die Azubis die den Werkhallen und lernen dort die Grundlagen des Berufes. Ab dem 2. Lehrjahr geht es dann auf die richtigen Baustellen in Berlin und Brandenburg, wo die Hauptarbeit die Azubis erledigen werden. Die Azubis müssen von Anfang an ordentlich mitarbeiten, haben dann aber auch eine Menge gelernt und wissen meist mehr, als Azubis von kleinen Privatunternehmen.

knobelsdorff-2

Da die Knobelsdorffschule mit vielen Organisationen und Firmen auch im Ausland zusammenarbeitet, besteht für besonders gute Azubis die Chance, während der Ausbildung ein Praktikum dort zu machen. So können sie die Ausübung ihres Berufes auch mal in anderen Ländern vergleichen und eventuell dort ihren zukünftigen Arbeitgeber kennenlernen. Wer sich bewerben möchte, schickt seine Unterlagen an:

Knobelsdorff-Schule
Oberstufenzentrum Bautechnik I
Nonnendammallee 140-143
13599 Berlin

Herr Ott gab aber zu bedenken, dass für die Berufe Zimmerer/Zimmerin und Tischler/in mehr als 600 Bewerbungen geschickt werden und hier ein sehr großer Konkurrenzkampf besteht. Für alle Berufe gibt es um die 24 Plätze. Wo wenige Bewerbungen eintreffen, sind die Berufe Maurer/in und Beton- und Stahlbetonbauer/in.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Ott und freuen uns auf die nächste Infoveranstaltung in der Knobelsdorffschule.

23. März 2010

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Knobelsdorff Schule

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Fleischerinnung Infoveranstaltung

Die Infoveranstaltung bei der Fleischerinnung, war mal eine etwas andere: anstatt sich den Ausbildungsberuf erklären zu lassen, konnten die Schüler/-innen ihn richtig praktizieren!! Wie ein richtiger Fleischer
durften die Schüler/-innen ihre eigenen Würste machen. Eins war allen schnell klar: Fleischer ist ein toller Beruf: vielseitig, kreativ und abwechslungsreich. Und da die Veranstaltung anders war, muss auch
der Artikel anders sein.

Wir präsentieren: Die Fotostory der Infoveranstaltung der Fleischer Innung

Hauptdarsteller: Herr Nikolaus (Fleischermeister und Ausbilder) und die interessierten Netzwerkschüler

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  1. Die Schüler/-innen vor Beginn der Veranstaltung.
  2. „Wir stellen unsere eigene Wurst her!“ sagte Herr Nikolaus. Und damit alles hygienisch…
  3. …bleibt, mussten wir rein in die Schutzanzüge…
  4. …und unsere Schuhsolen vom Straßendreck befreien und desinfizieren!
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  6. Bevor es losgeht, müssen wir Gewürze raten, denn ein Fleischer muss sich auskennen!
  7. Für die Thüringer Bratwurst, braucht man Schweinefett, mageres und durchwachsenes Schweinefleisch und Eis!
  8. Jede einzelne Zutat –außer dem Eis- muss erst einmal in den Fleischwolf…
  9. …damit wir als Basis das Hackfleisch haben.
  10. fleischerinnung-2

  11. Als nächstes müssen die Zutaten vorsichtig in den Cutter geschüttet werden. Dort werden sie ganz klein geschnitten.
  12. Neben dem Fleisch, kommt auch noch Cuttersalz dazu. Das bindet das Eiweiß.
  13. Noch mehr Fleisch…
  14. …und zwischendurch Eis dazu, damit die Masse kalt und keimfrei bleibt.
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  16. Endlich ist die Füllung der Würste fertig.
  17. Nun dürfen wir unsere eigene Bratwurst kreieren…
  18. …mit Käse, Knoblauch, Kräutern, eingelegter Paprika u.v.m.
  19. Der nächste Schritt: unsere eigene Bratwurstmasse.
  20. fleischerinnung-5

  21. …wird in Schweinedärme gefüllt…
  22. …und dann werden die langen Würste „gedreht“…
  23. …damit sie dann so aussehen!
  24. Nun kommen die rohen Würste 20 Minuten zum Brühen in den Ofen!
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  26. Während wir warten, zeigt uns Herr Nikolaus, was ein Fleischer sonst noch herstellt!
  27. Nach dem Brühen müssen die Würstchen nur noch angebraten werden, Brot geschnitten werden…
  28. Ende

…und dann können endlich alle Würstchen probiert werden. Die leckerste Bratwurst war mit eingelegten Paprika verfeinert worden. Nach dieser Veranstaltung konnten sich einige Schüler/-innen mehr für den Beruf des Fleischers begeistern!

Viel Erfolg beim Bewerben, und denkt dran: Wer Fleischer werden will, braucht die Leidenschaft!!!!

5. März 2010

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Thürmann Infoveranstaltung

Am 01.03.2010 konnten Schüler des BERLINER NETZWERK FÜR AUSBILDUNG die Ausbilder der Thürmann GmbH kennenlernen: Frau Persch, verantwortlich für die Ausbildung der Fachverkäufer und Herrn Saral, zuständig für die Auszubildenden in der Produktion, dass heißt für die Bäcker und Konditoren.

„Ja, es gab ihn wirklich, den Herrn Thürmann“, erklärte Frau Persch. Er führte ein Einzelhandelsgeschäft, das 100 Jahre nach seiner Schließung als Thürmann GmbH wieder eröffnet wurde. Heute ist Thürmann eine Zweigniederlassung der Schäfer’s Brot- und Kuchen-Spezialitäten GmbH und eine Tochtergesellschaft der EDEKA-Gruppe.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte, die Absatzgebiete und Strukturen des Unternehmens ging es zunächst um die Ausbildung in ihrem Hause. Tätigkeitsinhalte, Arbeitszeiten, Anforderungen an die Bewerber, Auswahlverfahren und Perspektiven nach der Lehrzeit standen dabei im Mittelpunkt einer sehr regen Gesprächsrunde.

„So, nun genug geredet, jetzt zeigt mal, was ihr könnt“, verkündete plötzlich Herr Saral und erntete dafür erst einmal den einen oder anderen beunruhigten Blick. In einem angrenzenden Raum galt es nun Petit Fours mit einer Verzierung aus Schokolade zu versehen. Herr Saral machte es vor: er füllte die flüssige Schokolade in einen Papierspritzbeutel und brachte schwungvoll zwei tolle Muster auf die Oberfläche der Leckereien.

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„Das sah bei ihm so einfach aus, ist es aber gar nicht“, konstatierte eine Schülerin, die ihr durchaus gelungenes Ergebnis begutachtete. Danach durften die Schüler/ -innen kreativ sein und ein Petit Fours nach ihrer Idee gestalten. Ein Weiteres sollten sie mit dem Namen Ihrer Schule versehen.

Danach ging es ans Verpacken der kleinen Köstlichkeiten, denn sie müssen ja später noch in den Verkauf. Frau Persch zeigte, wie es geht – ohne, dass die kunstvollen Muster verschmieren oder an dem Papier kleben bleiben. So begann das „große Rascheln“. Mit flinken Fingern gab jeder sein Bestes, denn der Ergeiz, die gestellten Aufgaben gut zu meistern, war längst geweckt.

Als alle Petit Fours verpackt waren, kam die Überraschung: „Die dürft ihr jetzt mit nach Hause nehmen und stolz Eurer Familie zeigen – und natürlich beim Essen schön an die Bewerbung bei Thürmann denken!“, so Herr Saral. Zwei Schüler/ -innen nutzten auch gleich die Gelegenheit und erfragten, ob sie in den Ferien ein Praktikum absolvieren können. Die Antwort von Frau Persch und Herrn Saral: „Na klar, gerne!“

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Schülermund im Anschluss an die Veranstaltung:

  • „Das war ein toller Nachmittag, ich kann mir gut vorstellen, da meine Ausbildung zu machen!“
  • „Nun bin ich mir ganz sicher, dass ich Konditorin werden möchte – und: Ich hab die kleinen Dinger ganz alleine aufgegessen, aber nicht verraten. “
  • „Super, die beiden Lehrer sind auch voll nett. Hätte ich mich nicht schon beworben, ich würde es heute noch tun!“

Anforderungen an die Bewerber
Erweiterter HSA; Mathe und Bio im Schnitt mind. 3,5; keine ueFZ, keine Verspätungen, auch keine zu hohe Zahl entschuldigter Fehlzeiten; gutes Sozialverhalten

Unternehmensinfos

Seit Mitte der 70er Jahre eine Tochtergesellschaft von EDEKA, beschäftigt derzeit ca. 1500 Mitarbeiter, zählt über 200 Filialen in Berlin, seit 1996 Ausbildungsbetrieb

1. März 2010

Veranstaltungen

Thürmann

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