Infoveranstaltung bei der Berliner Feuerwehr

berliner-feuerwehrAm 20. April wurden interessierte Netzwerkschüler/-innen vom Projekt „Einsatz Berlin“ in die Feuerwehrwache Weißensee eingeladen. Dort sollte der Beruf des Brandmeisters/der Brandmeisterin (so heißen Feuerwehrleute offiziell) und der Zugang zum Beruf erklärt werden. Früher konnte man nur Brandmeister/-in werden, wenn man eine Berufsausbildung absolviert hat. Das Projekt macht es aber nun auch direkt für Schulabgänger/-innen möglich. In Kooperation mit der Handwerkskammer wird ein spezifischer 18monatiger Bildungsgang erprobt, der handwerkliche und feuerwehrtechnische Bildungsinhalte kombiniert.

In der Feuerwache Weißensee empfingen uns Herr Heptaygun, Wachabteilungsleiter vor Ort, und Herr Günes, vom Projekt Einsatz Berlin.

berliner-feuerwehr-1Herr Heptaygun erzählte mit viel Witz von der täglichen Arbeit als Brandmeister/-in. Die Aufgabe der Berliner Feuerwehr unterteilt sich in drei Bereiche: Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung und Rettungsdienst. Hierbei macht der Rettungsdienst den größten Teil der täglichen Einsätze aus-nämlich 75 %. Im Übrigen ist dies eine Besonderheit der Berliner Feuerwehr: in den meisten anderen Bundesländern, übernehmen Institutionen wie z.B. die Johanniter den Rettungseinsatz.

Nach weiteren Informationen zur Berliner Feuerwehr und dem Projekt Einsatz Berlin, führte uns Herr Heptaygun durch die Wache. So konnten wir uns den Ruheraum, die Küche, die Büros, die Autos, die Fitnessräume und natürlich die Feuerwehrstange ansehen. So eine Feuerwehrwache ist gut ausgestattet. Während der Führung gab es bestimmt 20 Alarme – so ein Leben als Brandmeister/-in ist spannend!

Einsatz Berlin – Der Einstieg

Zugangsvoraussetzungen

  • KEINE unentschuldigten Fehlzeiten
  • In den Fächern Physik, Chemie, Bio einen Notendurchschnitt von 3,0
  • mind. 1,65 m groß
  • EU-Pass
  • mind. 16,5 Jahre
  • gesund

Auswahlverfahren

  • Deutschtest (Grammatik und Lesegeschwindigkeit)
  • Potenzialanalyse (Textaufgaben, Mathe, logisches Denken, Bilder bewerten)
  • Sporttest
  • Praxistest ( wie man im Team arbeitet)
  • Handwerkstest
  • Sprachtest (zweite Muttersprache bei Bewerber/-innen mit Migrationshintergrund
  • Vorstellungsgespräch
  • Ärztliche Untersuchung

ALLE Tests müssen bestanden werden!!!

Einsatz Berlin – Die Stufenqualifikation

Erste Stufe Handwerkskammer

  • handwerklich-technische Grundqualifizierung
  • Prüfungen in den Modulen: Elektro, Holz, Metall, Installationstechnik
  • nach jedem Modul eine Prüfung
  • Praktika in Betrieben
  • Dauer: 18 Monate
  • Vergütung: 325 € + VBB Umweltkarte

Zweite Stufe Berliner Feuerwehr

  • feuerwehrtechnischer Vorbereitungsdienst
  • Ausbildungszentrum Berlin
  • nach Vorbereitungsdienst: Beamtenverhältnis auf Probe
  • Dauer: 24 Monate
  • Vergütung: 817 €
  • nach drei Jahren: Beamter auf Lebzeit
  • viele Weiterbildungsmöglichkeiten
20. April 2010

Veranstaltungen

Berliner Feuerwehr "Einsatz Berlin"

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Infoveranstaltung bei Frisch & Faust Tiefbau GmbH

Tag der offenen „Baustelle“ bei Frisch & Faust Tiefbau GmbH.

frisch-faustDer Wind wehte stark, als die Schüler/-innen des Netzwerk und zwei Coaches sich in Lichtenberg bei einer Baustelle von Frisch & Faust trafen. Schnell wurde klar: wer auf dem Bau arbeitet, muss robust sein.

Um punkt zehn Uhr holten Herr Mießen, kaufmännischer Leiter, und sechs Azubis im dritten Lehrjahr die Gruppe der Netzwerker ab. Schnell wurden die Schüler/-innen in zwei Gruppen geteilt und schon ging die Führung über die Baustelle los. Auf der Baustelle im Weißenseer Weg werden Kanäle saniert und neue Rohre verlegt. Auftraggeber sind die Berliner Wasserbetriebe, die die Kanäle betreiben. Die Azubis gaben einen kleinen Einblick in Materialkunde auf dem Bau: es wurden die Betonringe gezeigt, auf denen der Gullideckel liegt und die Steigeeisen, mit denen man in den Kanal steigen kann. Schließlich konnte auch direkt in die Abwasserkanäle geguckt werden.

frisch-faust-1Das erste Jahr der Ausbildung verbringen die Lehrlinge allerdings überhaupt nicht bei Frisch & Faust, sondern nur auf dem Lehrbauhof und in der Berufsschule. Denn erst, wenn die Grundlagen des Baus gelernt wurden, sind die Lehrlinge in der Lage auf dem Bau zu helfen und neues dazu zu lernen.

In den ersten zwei Jahren machen die Lehrlinge die Ausbildung zum/zur Tiefbaufacharbeiter/-in. Diese führen je nach Ausbildungsschwerpunkt Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen-, oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie sind vor allem in Betrieben des Tiefbaugewerbes tätig. Auch in Betrieben der Wasserversorgung, Abwasserwirtschaft oder des Straßen- und Schienenverkehrs sind sie beschäftigt. Wenn diese erfolgreich absolviert wurde, kann man sich auf Rohrleitungs- oder Kanalbau spezialisieren.

Rohrleitungsbauer/-innen verlegen und montieren Druckleitungen. Sie stellen Rohrleitungssysteme für Wasser, Gas, Öl oder Fernwärme her und warten diese. Auch sie arbeiten vor allem bei Tiefbauunternehmen. Die Kanalbauer/-innen bauen Abwasserleitungen und Abwassersysteme, halten sie instand und sanieren sie.

Wer jetzt Interesse an einer Ausbildung hat, kann sein Bewerbungsschreiben, seinen tabellarischen Lebenslauf und die letzten beiden Zeugnisse zu folgender Adresse schicken:
Frisch & Faust Tiefbau GmbH
Personalentwicklung
Buchholzer Str. 32
13156 Berlin

Ganz Wichtig: Obligatorisch für eine Ausbildung im Tiefbau ist ein viorheriges Praktikum, das natürlich auch bei Frisch & Faust absolviert werden kann.

Frisch & Faust bietet eine praxisbezogene Berufsausbildung an als:

  • Tiefbaufacharbeiter/-in
  • Rohrleitungsbauer/-in
  • Kanalbauer/-in
  • Mechaniker/-in für Land- und Baumaschinen
  • Bürokaufmann/-frau

Folgendes muss mitgebracht werden:

  • erweiterter Hauptschulabschluss
  • Gute Zeugnisnoten
  • Bereitschaft zum persönlichen Engagement
  • Sicherheit in der deutschen Sprache
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Verantwortungsbewusstes Handeln
16. April 2010

Veranstaltungen

Frisch&Faust Tiefbau GmbH

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Infoveranstaltung bei der Deutsche Telekom

telekomAm 13.04.2010 besuchten elf Schüler/-innen und zwei Coaches des Netzwerk, das Ausbildungszentrum der Deutschen Telekom in Berlin- Lichterfelde. Hier wird für alle Bereiche der Telekom ausgebildet. Die Infoveranstaltung wurde von Azubis organisiert und durchgeführt. Das war toll, weil die Schüler/-innen die Azubis gleich bei der Arbeit sehen konnten, schließlich gehören solche Projekte (Organisation von Ausbildungsveranstaltungen) zur Ausbildung dazu. Der Tag begann mit einer allgemeinen Präsentation der Ausbildung. Es wurden die Berufe im technischen und kaufmännischen Bereich vorgestellt: u.a. Kaufleute für Bürokommunikation, Kaufleute für Dialogmarketing, Kaufleute im Einzelhandel, IT-Systemkaufleute und IT-Systemelektroniker. Zugangsvoraussetzungen für die kaufmännische Ausbildung sind Teamfähigkeit, gute Organisation, Selbstständigkeit und Aufgewecktheit. Der Bewerber sollte außerdem gute Noten in Englisch, Deutsch und Mathe mitbringen. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen im Personalwesen, Vertrieb, Finanzen, Marketing und Projektarbeit. Auch für die technische Ausbildung sollte man teamfähig sein. Zusätzlich sollte man sich für neue Technologien interessieren, logisch denken können und gute Noten in Englisch, Mathe, Informatik und Physik haben.. Hier liegen die Ausbildungsschwerpunkte im Kundenkontakt, Projektmanagement, Hardware/ Software/ Betriebssysteme, Service und Installation von Systemen. Für beide Bereiche gilt: mind. ein sehr guter erweiterter Hauptschulabschluss. Die Deutsche Telekom nimmt nur Online-Bewerbungen entgegen, und zwar unter https://www.telekom.com/your-chance. Hier sollten die Bewerber ihr Anschreiben, Lebenslauf und die letzten zwei Zeugnisse hochladen.

Gefallen den Personalern der Deutschen Telekom die Bewerbungsunterlagen, wird man zum Online-Test eingeladen. Wer den besteht, darf zum Vorstellungsgespräch. Zum Schluss der Präsentation gab es noch ein paar praktische Tipps für den Tag des Vorstellungsgespräches: es sollte mehr Zeit für die Anfahrt geplant werden, damit man pünktlich ist, und die Bewerber sollten ausgeruht erscheinen, aber ohne Beruhigungsmittel. Die Bewerbungsgespräche finden in Gruppen statt. Erst gibt es eine kleine Vorstellungsrunde, dann wird eine berufsspezifische Aufgabe gestellt und zu guter letzt wird ein persönliches Gespräch geführt. Die Azubis unterstreichen für das persönliche Gespräch folgendes: man sollte ehrlich sein, frei sprechen, Schwächen zugeben, natürlich auftreten und mit gepflegtem Äußeren erscheinen. Somit war die Präsentation beendet. Als nächstes wurden die Schüler/-innen in drei Gruppen aufgeteilt. Diese drei Gruppen sollten nun drei wichtige Stationen zur optimalen Vorbereitung auf die Bewerbung bei der Deutschen Telekom durchlaufen. Die erste Station war der Probeeinstellungstest. Wie schon erwähnt, müssen die Bewerber bevor sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, einen Einstellungstest bestehen. Dieser wurde nun geübt. Die Schüler/-innen mussten Aufgaben in den Bereichen Deutsch, Allgemeinwissen, Logik, Mathe, Wirtschaft und Englisch lösen. Danach ging es zur zweiten Station: dem Gruppenvorstellungsgespräch. Hier konnten die Schüler/-innen schon einmal für den Ernstfall üben, da die Azubis schon auf beiden Seiten des Vorstellungsgespräches saßen und so wissen, was gefragt wird. Neben einer Vorstellungsrunde, sollten sich die Bewerber auf folgende Aufforderungen/Fragen vorbereiten: Erzählen Sie etwas über sich! Was ist für Sie ein Erfolg? Gibt es Ziele auf die Sie hinarbeiten? Was ist Ihr größter Erfolg? Was ist Ihnen besonders wichtig im Leben? Was gefällt Dir beim Sport am meisten? Auch folgende Sätze sollten beendet werden: Ich mag es nicht, wenn…, Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich am liebsten…, Wenn ich einmal unpünktlich komme, dann…, usw. Zum Schluss wurden Fragen über das Unternehmen Deutsche Telekom gestellt: Wo ist der Sitz?, Wer ist der Geschäftsführer?, Was fällt Ihnen zur Deutschen Telekom ein?. Bei der letzten Station gab es ein Techniktraining für die Bewerber des technischen Bereiches. Hier sollte u.a. eine Telefonanlage von den Schüler/-innen richtig verbunden werden.

Viel zu schnell war die Informationsveranstaltung der Deutschen Telekom vorbei. Herzlichen Dank an die Azubis und Herrn Schubotz! Bis zum nächsten Mal

13. April 2010

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Telekom

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Infoveranstaltung bei der Bundeswehr

Trotz des kalten und trüben Wetters warteten am 30. März 2010 bereits einige Schüler mehr als pünktlich vor dem Haupteingang der Julius-Leber-Kaserne auf den Beginn der Infoveranstaltung bei der Bundeswehr. Punkt 9 Uhr holte Oberleutnant Wils-Kudiabor die Schüler des Netzwerkes und den dazugehörigen Coach vom Eingang der Kaserne ab und begann die Infoveranstaltung mit einer kleinen Führung über das Kasernengelände.

Anschließend gab es eine einstündige Präsentation im Gebäude der Wehrdienstberatung. Dabei stellte der Oberleutnant den Schülern verschieden Perspektiven, Vorraussetzungen der Bewerber und mögliche Ausbildungen bei der Bundeswehr und deren Abläufe vor. Interessant für die Schüler ist die Möglichkeit bei der Bundeswehr eine Ausbildung zu absolvieren, bei der die Durchführung des Grundwehrdienstes nicht erforderlich ist. Dieses Konzept nennt sich Berliner Modell. Oberleutnant Wils-Kudiabor sprach dabei von Ausbildungsberufen wie zum Beispiel dem/der Kfz-Mechatroniker/in und dem/der Medizinischen Fachangestellten. Wissen sollte man dabei, dass die Bundeswehr Teilbereiche der Ausbildung auf andere Unternehmen auslagert. So kann es sein, dass ein angehende/r Kfz-Mechatroniker/in einen Teil der Ausbildung beim TÜV durchführt. Die Schüler hatten jederzeit während der Präsentation die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich mit Informationsmaterial einzudecken.

Zur Verabschiedung am Eingang des Kasernengeländes machten die Schüler mit Oberleutnant Wils-Kudiabor noch ein Gruppenfoto, als Abschluss der gelungenen Infoveranstaltung bei der Bundeswehr.

30. März 2010

Veranstaltungen



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