Douglas Infoveranstaltung

douglasHinter diesen Worten steckt keine Redefloskel! Dieser Satz ist Konzept! Er steht für Europas Marktführer in Sachen Schönheit, Pflege, Düfte und entsprechende Accessoires. Welches Mädchen- oder Frauenherz schlägt nicht für all diese Dinge, die das Leben schöner machen? Allein bei dem Gedanken an Douglas strömt einem eine Wolke voller Duft in die Nase, umhüllt sie einem die Sinne…

Mit entsprechend besonderer Erwartung trafen sich unsere Netzwerkschülerinnen vor einer der größten Berliner Douglas -Filialen, um hinter die Kulissen zu schauen und Einblick zu gewinnen in den Beruf einer Kauffrau im Einzelhandel in diesem Unternehmen. Unsere Gastgeber hatten sich ein sehr interessantes Programm ausgedacht. Zunächst erfuhren wir, dass der Name zurück geht auf einen irischen Einwanderer namens John Sharp Douglas, Erfinder der Kokosnussöl-Soda-Seife, der 1821 eine Seifenfabrik in Hamburg gründete. Die erste Parfümerie unter dem Namen Douglas wurde 1910 in Hamburg gegründet und war der Einstieg in das heutige Weltunternehmen, das sich nicht nur als eine weltweit operierende Parfümeriekette, sondern als ein ganzer Lifestyle-Konzern versteht. Das wurde uns zur Einführung in einem sehr ansprechenden Film verdeutlicht.

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Zum gegenseitigen Kennenlernen hatte dann jede Teilnehmerin an der Veranstaltung Gelegenheit, sich selbst kurz vorzustellen und auch ihre Weihnachtswünsche zu offenbaren. Neben Handys standen – man darf raten – Schminkutensilien und Parfüms auf den Wunschlisten unserer Schülerinnen ganz oben. Frau Brixner, Frau Kienast und die Auszubildende Frau Kasch verstanden es ausgezeichnet, ihre Begeisterung für und ihre Identifizierung mit dem Unternehmen Douglas zu zeigen. Sei es das ausgezeichnete Arbeitsklima, in dem sich jede/r Mitarbeiter/in wohl fühlt, das hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für die man angesichts des hohen Frauenanteils großes Verständnis hat, seien es die in der Arbeitswelt nicht überall selbstverständlichen Sozialleistungen und vieles mehr.

Sehr glaubhaft nahmen sie unseren Schülerinnen bei dieser Gelegenheit auch die mulmige Erwartung an die 5-minütige Eigenpräsentation, die zum Auswahlverfahren um einen Ausbildungsplatz gehört, und gaben ihnen noch einige Tipps dazu. Das wichtigste sind hier nicht die Schulnoten, sondern ist die Ausstrahlung, ist die Persönlichkeit, die sich vorstellt.

Dann wurde es lockerer. Jede Schülerin erhielt die Aufgabe, ein Produkt Douglas-gerecht, wie es jeder kennt – mit Weihnachtspapier, Schleifenband und spezieller Schleife – ansprechend zu verpacken. Das gelang allen schon recht gut, und als Überraschung erhielt jede “Verpackungskünstlerin“ eines dieser Präsente als kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten überreicht. Welch unerwartete Freude!

Den Abschluss dieser abwechslungsreichen Veranstaltung bildete ein Rundgang durch die Filiale. Und auch dieser Einblick sowohl in die Mitarbeiterräume, die weihnachtlichen Lagerbestände und vor allem in die Verkaufsräume war äußerst interessant. Da bleibt nur noch, unseren Gastgebern Danke zu sagen und allen Bewerberinnen fest die Daumen zu drücken, damit es mit einem Ausbildungsplatz in diesem duft(ig)en Unternehmen klappt!

Daten und Fakten

  • 14.000 Mitarbeiter/-innen in 1.220 Filialen in 22 Ländern
  • Über 2,4 Mrd. EUR Umsatz, davon 1,14 Mrd. EUR in Deutschland
  • 80,81 Mio Duftstreifen Verbrauch/Jahr
  • 7 Mio Flakons in 2008 verkauft
  • 1,15 Mio. Lippenstifte in 2008 verkauft
  • 50.000 Online-Einkäufe täglich bei www.douglas.de
  • Bester Markt weltweit: Deutschland mit 452 Filialen z.Zt. (USA: 11 Filialen)
  • 7,8 Mio. Douglas-Card-Besitzer, davon 2,42 Mio. in Deutschland
  • Größte Filiale: über 3.000 m² Fläche auf 4 Verkaufsetagen (Frankfurt/M. auf der „Zeil“)
15. Dezember 2009

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Douglas

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IKEA Infoveranstaltung

ikeaFrierend trafen die interessierten Netzwerkschüler/-innen am Treffpunkt vor dem Haupteingang der IKEA-Filiale in Tempelhof ein. Bald darauf jedoch war alle Kälte vergessen, denn wir konnten es uns in einem Seminarraum gemütlich machen und wurden mit Keksen und Getränken versorgt. Frau Kindel, die Ausbildungsleiterin und der Handelsfachwirt-Azubi Eric informierten die Gruppe über alle wichtigen Details, die man wissen sollte, wenn man sich für eine Ausbildung bei IKEA interessiert.

1943 gründete Ingvar Kamprad in dem kleinen Dorf Agunnaryd in Schweden die erste IKEA Filiale. Der Name IKEA setzt sich aus den Initialen seines Vor- und Nachnamens, dem elterlichen Bauerhof Elmtaryd und des Ortes Agunnaryd zusammen. Bis heute gibt es IKEA-Filialen in 39 Ländern. Die erste Filiale in Deutschland wurde 1974 in München eröffnet. Die Produkte, die bei IKEA verkauft werden, werden alle in Schweden designt und weltweit hergestellt. In Deutschland zum Beispiel werden die PAX-Schränke und MALM-Betten gebaut. In Deutschland gibt es 45 IKEA-Filialen, das heißt 45 Möglichkeiten, sich in dieser Firma zu bewerben.

Das Unternehmen ist familiär geprägt und darauf ausgerichtet, dass die Kunden sich wohl fühlen. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass sich die Kunden selbst weiterhelfen. Es gibt Kassen, die ohne Verkäufer/-in auskommen, man kann sich die Waren selbst aus dem Lager besorgen und mit Computern vor Ort selbst die Küche oder den Büro-Arbeitsplatz planen. Dass das Unternehmen und natürlich die Kunden nicht ohne fähiges Personal auskommen, steht außer Frage. Auch hier werden immer wieder fähige Nachwuchskräfte benötigt. So bietet IKEA folgenden Ausbildungsberufe an, bei denen sich auch Schüler/-innen mit einem erweiterten Hauptschulabschluss bewerben können: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Gestalter/-in für visuelles Marketing und Fachkraft für Systemgastronomie. Frau Kindel informierte hierzu, dass auch Schüler/-innen mit nicht so guten Noten gute Chancen haben angenommen zu werden, wenn sie mit ihrem Bewerbungsanschreiben überzeugen. Darin soll deutlich dargestellt werden, warum man sich gerade für IKEA bewirbt. Persönliche Kompetenzen wie Engagement, Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Pünktlichkeit sollten Thema im Anschreiben sein.

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Man kann sich per Post oder über die Webseite von IKEA bewerben, wobei sich Frau Kindel mehr über die Bewerbung per Internet freut. Egal, in welcher Form die Bewerbung abgeschickt wird, es sollte bis zum 31.12.2009 geschehen sein, denn dann ist Bewerbungsschluss. Hat man die erste Hürde bestanden und die Bewerbung ist gut angekommen, wird zum Assessment-Center eingeladen. Ist auch das wieder erfolgreich absolviert worden, wird der/ die Bewerber/-in zu einem Schnuppertag eingeladen und kann beweisen, dass die Tätigkeiten des Berufes und das Arbeiten bei IKEA auch zu ihm/ihr passen. Wer dann einen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat und bei IKEA anfängt zu arbeiten, ist die ersten 2 Wochen in allen Abteilungen des Hauses tätig und wird dann je nach Eignung einer bestimmten Abteilung zugewiesen.

Bei IKEA zu arbeiten bedeutet auch, offen zu sein für Ortswechsel. Es wird gerne gesehen, wenn die Mitarbeiter auch bereit sind, in anderen Städten zu arbeiten. Dafür gibt es extra Firmenwohnungen.

Bei einem Rundgang durchs ganze Haus konnten wir den Weihnachtsmarkt bestaunen. Dies ist ein Projekt, das die Azubis des 2. Lehrjahres allein geplant, vor den Chefs verteidigt und organisiert haben. Sie bestellen selbstständig die Waren dafür und halten den Stand sauber und immer gut gefüllt mit Weihnachtsartikeln, die die Kunden dann kaufen können. Mit solch einem Projekt soll die Zusammenarbeit der Azubis verschiedener Berufsgruppen und deren Verantwortung gefördert werden. Nach solch einem Projekt sind alle Beteiligten fit im Planen und im Teamwork.

Daten und Fakten

  • IKEA beschäftigt weltweit über 123.000 Mitarbeiter in 39 Ländern (13.981 in Deutschland)
  • Das erste IKEA-Haus in Deutschland wurde 1974 in München eröffnet
  • Mittlerweile gibt es 45 Filialen deutschlandweit
  • In Berlin gibt es drei Filialen – eine vierte wird im Winter 2010 an der Landsberger Allee eröffnet
  • Die Systemgastronomie von Ikea zählt zu den zehn größten Ketten neben McDonalds, Burger King und anderen


Veranstaltungen

IKEA

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BEGA.tec Infoveranstaltung

begatecBEGA.tec – ein Unternehmensname, der unseren Schülern erst mal nicht allzu viel sagte. Doch bereits beim Treff vor dem Firmentor -mit dem riesigen Gasometer in Sichtweite- erkannte man die Fahrzeuge mit dem Firmenlogo, die allerorts zum Berliner Stadtbild gehören.

Die BEGA.tec sorgt dafür, dass die Anlagen und Messgeräte von Gasnetz- und Gasanlagenbetreibern immer einwandfrei funktionieren, die höchstmögliche Verfügbarkeit bieten und somit eine optimale Versorgungssicherheit aller Gas abnehmenden Kunden in und um Berlin gewährleistet ist.

Inzwischen richtet sich BEGA.tec jedoch auch bundesweit mit neuesten Innovationen und Patenten auf seinem Geschäftsfeld aus, und für die Zukunft sieht man das Unternehmen rund um den Gasnetzbetrieb in ganz Europa aufgestellt. Damit liegt es auf der Hand, das vor allem –und das war auch Inhalt der Infoveranstaltung- Anlagenmechaniker im Bereich Rohrsystemtechnik benötigt und ausgebildet werden.

Eine Einschränkung erfuhren unsere Schüler und vor allem auch die eine anwesende Schülerin gleich zu Beginn: BEGA.tec bildet im Beruf Anlagenmechaniker ausschließlich männliche Bewerber aus. Hintergrund sind die Umstände der späteren Tätigkeit: Anlagenmechaniker bei BEGA.tec sind ausschließlich im Außendienst tätig, es handelt sich um eine relativ schwere körperliche Arbeit, z.T. auch draußen bei Wind und Wetter, im Notfall zu jeder erforderlichen Tages- und Nachtzeit, und man müsste für weibliche Mitarbeiterinnen extra Sozialeinrichtungen wie Umkleiden, Toiletten usw. vorhalten. Für das kommende Ausbildungsjahr 2010 werden 5-7 engagierte Auszubildende gesucht.

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Die Tätigkeit der Anlagenmonteure bei BEGA.tec besteht vor allem darin, Gasnetzanlagen zu installieren, zu warten und zu reparieren. Welche Sorgfalt und Verantwortung diese Tätigkeit verlangt, weiß man, wenn man sich die verheerenden Auswirkungen von Gasexplosionen, die durch unsachgemäßen Umgang passieren, vor Augen führt. Deshalb wird auf eine sehr gründliche „Ausbildung zum Anfassen“ sehr viel Wert gelegt. Die Ausbildung eines Bewerbers kostet die Firma ca. 75.000 EUR. Ein ausgelernter Anlagenmonteur steigt bei BEGA.tec mit einem Monatslohn von ungefähr 2.125,00 EUR Brutto ein. Nach einem interessanten Rundgang durch die Ausbildungsstätte, an der die jungen Männer gerade bei Schweißübungen und mechanischen Fertigungsarbeiten anzutreffen waren, erläuterte Herr Drechsel die Erwartungen des Unternehmens BEGA.tec an die Bewerber um einen Ausbildungsplatz und den Ausbildungsablauf.

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Ein erster Maßstab für die Auswahl sind natürlich exakte und ordentlich zusammen gestellte Bewerbungsunterlagen mit einem aussagekräftigen Anschreiben, mit guten Zeugnissen ohne Fehlzeiten (der absolute Knackpunkt, denn Zuverlässigkeit gegenüber den Kunden ist eines der wichtigsten Markenzeichen des Dienstleisters!) und mit allem, was man sonst einbringen kann: gute Praktikumsbeurteilungen, interessante Hobbies und Freizeitinteressen, außerschulische Aktivitäten. Hat man die Hürden des Auswahltests und Vorstellungsgespräch genommen und ist aus der 4-fachen Menge an Bewerbern
auserwählt worden als künftiger Azubi, steht einer Vertragsunterzeichnung mit einer 3-monatigen Probezeit nichts mehr im Wege.

BEGA.TEC betreut:

  • 11.000 km Rohrnetze
  • 250.000 Hausanschlüsse
  • 21 Übergabestationen
  • 3.000 Regelanlagen
  • 48 Odorieranlagen
  • 800.000 Gaszähler
  • 2.500 Mengenumwerter
  • 300 Messwertregistriergeräte
  • 16 Erdgastankstellen

DO’s & DONT’s bei Bewerbung und Vorstellungsgespräch

DO’s

  • zeigen, dass man sich aus eigenem Interesse bewirbt
  • eine gute Eigenpräsentation
  • sich interessant machen für ein Vorstellungsgespräch
  • Neigungen erwähnen (gern gesehen werden sportliche Aktivitäten)
  • Teilnahme an Infoveranstaltungen und Messen rund um die Berufswahl
  • gute Vorbereitung auf das Gespräch mit Informationen zum Beruf und zur Firma, aber auch mit eigenen Vorstellungen und Fragen

DONT’s

  • einen fehlerhafte Ausbildungsberuf angeben
  • ein Bewerbungsschreiben mit vielen Fehlern oder dem Anschein, man könne schon alles
  • unentschuldigte Fehlzeiten in den Zeugnissen
  • schlechte Beurteilungen des Arbeits- und Sozialverhaltens
  • Unpünktlichkeit zum Test oder zum Vorstellungsgespräch
  • keine Fragen oder die erste Frage betrifft das Gehalt
9. Dezember 2009

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